Kirche St. Alban

Kath. Filialkirche St. Alban

Die Kirche St. Alban wurde um das Jahr 1400 erbaut. Amerbach gehört schon immer zur Pfarrei Wemding. 1708 wurde das Gotteshaus um die Hälfte nach Westen verlängert und barockisiert. Um 1750 erfolgte die Erhöhung des Chorturmes durch ein zweigeschossiges Oktagon mit Ecklisenen. 1928 wurde die Kirche mit Ausnahme des Chorturmes abgebrochen und neu erbaut. Zur sakralen Ausstattung der Kirche gehört eine Büste des Hl. Sebastian und eine Statue des Hl. Josef, die 2013 angefertigt und durch Spenden der Amerbacher Bürger finanziert wurde, da die bisherige Figur eine Leihgabe der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein war.

1964 erklang zum ersten Mal die neue Orgel (Steinmeyer, Oettingen). Am 15. Juni 1975 wurden von Domdekan Dr. Josef Lederer, Eichstätt, drei neue Bronzeglocken (Heidelberger Glockengießerei) geweiht: die Marienglocke, Josephsglocke und die Michaelsglocke. 2004 fand eine gründliche Außeninstandsetzung des Turmes und des Langhauses statt. Das Kirchendach wurde neu eingedeckt. 2006 wurde eine Innenrenovierung durchgeführt. 2008 erhält die Kirche einen Taufbrunnen, der von den Amerbacher Vereinen aus dem Erlös der 700-Jahrfeier gestiftet wurde. Er stammt von Steinmetz Held aus Wemding und ist aus Juramarmor. 2014 installierte man eine neue Kirchenheizung (Nahwärme) und 2015 wurde die Orgel renoviert. An Weihnachten 2015 konnte ein neu erworbenes Christkind und an Ostern 2016 eine neue Auferstandenenfigur gesegnet werden. Beide Figuren stehen gemäß des kirchlichen Jahreskreises direkt über dem Tabernakel.

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Die Filialkirche St. Alban befindet sich im Zentrum Amerbachs und der sonntägliche Gottesdienst wird gerne  besucht. Das kirchliche Leben ist im Dorf sehr ausgeprägt, geschätzt und geachtet, was auch jedes Jahr die Schar der Sternsinger bezeugt.

Amerbach liegt am Jakobswanderweg und ist oft letzte Raststelle für Wallfahrer, die zur Wallfahrtskirche Maria Brünnlein pilgern. Manche Gruppen melden sich in Amerbach an und rasten im ehemaligen Schulhaus.

Im Laufe der Zeit wurden zwanzig Feld-, Hof-, bzw. Waldkreuze, drei Kapellen, fünf Gedenksteine, fünf Grotten und zwei Bildstöcke errichtet. Privatpersonen pflegen und unterhalten diese größtenteils. So wurde die Vituskapelle zur 700-Jahr Feier unentgeltlich saniert. Auch die Kreuter Kapelle wurde unentgeltlich saniert. Dort findet einmal im Jahr ein Gottesdienst und regelmäßig Rosenkränze statt. Den Kreuter Bürgern liegt "ihre" Kapelle sehr am Herzen und so wird die Glocke täglich per Hand geläutet.  

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