Die Feldgeschworenen von Amerbach

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Die Institution der Feldgeschworenen hat in Bayern eine lange Tradition. Das erste bayerische Landesgesetz für die Feldgeschworenen trat am 16. Mai 1868 in Kraft. Das Gesetz schreibt für das damalige Königreich Bayern vor, in jeder Gemeinde vier bis sieben Feldgeschworene (angesehene Gemeindebürger) aufzustellen.

Die Siebener, wie sie auch seit je her genannt werden, wirken bei der Kennzeichnung von Grundstücken und Flurstücken mit. Sie setzen Grenzsteine höher oder tiefer, entfernen Vermessungspunkte oder ersetzen beschädigte Vermessungspunkte. Als Hüter der Grenzen, Mittler bei Grenzstreitigkeiten und Abmarkungen in Gemeindegebieten, arbeiten sie eng mit Vermessungsbeamten zusammen.

In Amerbach sind Gregor Maier, Erich Seefried, Anton Maier, Albert Hofmann, Theo Osterrieder, Thomas Schneid und Rainer Fackler die Siebener. Seit dem Jahr 2008 ist Gregor Maier der 1. Obmann der Feldgeschworenen.

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